Der Schreiberling
Auf diesen Seiten stelle ich Euch die für mich interessantesten und prägendsten Erfahrungen und Erlebnisse aus meinem bisherigen Leben und Arbeitsleben vor. Zu Beginn aber erst mein Urschrei:
Einen Tag nach dem Beginn des Mauerbaus begrüsste ich diese Welt mit meinem ersten Schrei (spätere, öffentliche Äusserungen dieser Art waren ja dann nicht mehr erwünscht). Erwähnt seien (quick run) dann Kindergarten, Schulabschluss 10.Klasse, Schulabschluss 12. Klasse mit Abi. Dies soll keinesfalls bedeuten, dass die Jahre aus dem Schnelldurchlauf nicht auch interessant waren…Autobiographien überlasse ich lieber Anderen
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Das Altern einer Frucht bezeichnen wir als Reifeprozess….na dann…
Es gibt Menschen, die bezeichnen sich als “Bodenständig” und andere, die zieht es in die Ferne. Bei mir muss das etwas mit dem Reifeprozess zu tun haben.
Es war im Winter, genauer Weihnachten 2000 und über den Jahreswechsel, als mein erster Arbeitseinsatz zusammen mit 6 weiteren Kollegen in England erfolgte. In Leeds lag viel Schnee und es war bitter kalt. Der Bahnhofsumbau nahm mehr Zeit in Anspruch als geplant. Das Fahrleitungssystem wurde von “starr” (fixed) auf “beweglich” (movable) umgebaut. Das bedeutet, das die Fahrdrahthöhe trotz Temperaturänderungen immer gleich bleibt – für die Interessierten unter Euch. Dies macht sich erforderlich, wenn eine höhere fahrbare Geschwindigkeit erreicht werden soll. Unser Einsatz wurde hoch geschätzt, der Vertrag mit dem Betreiber wurde eingehalten und Mitte Januar ging es wieder zurück nach Deutschland. Für mich war das der Beginn meiner mehrjährigen Auslandstätigkeit.
Die englischen Züge sehen schon seltsam aus. Hier geht es wohl nicht um Ästhetik sondern mehr um die Funktionalität. Da sehen die Züge von “Virgin-Trains” besser aus. Das kleine Filmchen gibt Euch einen mehrminütigen Einblick über die englische Zugtechnik.
Leeds Station
